Cleanvoice AI · Tools

Cleanvoice

Auf einen Blick

Preis
ab 11 $/Mon.
Anbieter
Cleanvoice AI

Technische Daten & Eigenschaften

Kaufentscheidend

Preis-Modell
Kostenpflichtig 1
Audio-Funktionen
  • Audio-Enhancement
  • Speech-to-Text
1

Preis

Preis ab
11 $/Mon. 1
Kostenlose Stufe
Nein 1

Integration

API verfügbar
Ja 1
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Messwerte im Kategorie-Vergleich

Unterstützte Sprachen
k. A.
Latenz (Echtzeit-Audio)
k. A.

Profil

Cleanvoice ist ein KI-Tool für die Podcast- und Video-Postproduktion, das automatisch Füllwörter, Stottern, Mundgeräusche, Hintergrundgeräusche und tote Pausen aus Rohaufnahmen entfernt und im Anschluss eine sauber geschnittene Audiodatei samt Transkript und Shownotes liefert. Zielgruppe sind Podcaster, Video-Creator und Agenturen, die nicht jedes "ähm" und Schmatzen von Hand herausschneiden wollen. Abgerechnet wird nutzungsbasiert pro Stunde verarbeiteten Audios, mit einem 30-minütigen kostenlosen Testkontingent und Stundenpreisen, die je nach Volumen von rund 2,20 auf 0,90 US-Dollar sinken.

Wer steckt dahinter

Cleanvoice AI wurde 2022 von Solo-Gründer Adrian Spataru ins Leben gerufen, der 2020 mit dem Podcasten begann und sich über bestehende Editing-Tools ärgerte, die mit nicht-englischen Akzenten schlecht zurechtkamen. Das Unternehmen sitzt in Bukarest, Rumänien. Nach eigenen Angaben nutzen es über 15.000 Podcaster direkt sowie mehr als 30 etablierte Marken, die die Editing-Engine per API für Produktion im großen Maßstab einbinden.

Kernfunktionen

  • Füllwort-Entferner — schneidet "ähm", "äh", "halt" und ähnliche Füllwörter heraus; offiziell trainiert für Englisch, Französisch, Deutsch, Rumänisch und Arabisch, mit brauchbaren Ergebnissen bei verwandten Sprachen und Akzenten wie irischem, australischem oder deutschem Englisch
  • Hintergrundgeräusch-Entferner — entfernt Verkehrslärm, bellende Hunde, zuschlagende Türen, Wind, Rauschen und andere Umgebungsgeräusche; dieses Feature sowie Stille- und Mundgeräusch-Entfernung funktionieren sprachunabhängig, da sie Audiomuster statt Sprachinhalt analysieren
  • Entfernung von Stille/toten Pausen, Mundgeräuschen/Atmen sowie Stottern
  • "Studio Sound"-Audio-Enhancer — gleicht Pegel aus und entfernt Echo bzw. Verzerrungen für einen studioreifen Master
  • Automatische Transkription plus KI-generierte Podcast-Zusammenfassungen und Shownotes
  • Multitrack-Unterstützung für Aufnahmen mit mehreren Gästen sowie eine REST-API (docs.cleanvoice.ai) mit Python- und JavaScript-SDKs sowie Make.com- und n8n-Integrationen

Preise

  • Kostenloser Test: 30 Minuten Audio-/Videoverarbeitung, keine Kreditkarte nötig
  • Pay-as-you-go-Guthaben (2 Jahre gültig): 11 $ für 5 Stunden (~2,20 $/Stunde), 20 $ für 10 Stunden (2,00 $/Stunde), 45 $ für 30 Stunden (1,50 $/Stunde)
  • Abos, ungenutztes Guthaben wird bis zum Dreifachen des Planlimits übertragen: 10 Stunden/Monat für 11 $ (~1,10 $/Stunde), 30 Stunden/Monat für 30 $ (1,00 $/Stunde), 100 Stunden/Monat für 90 $ (0,90 $/Stunde)
  • Custom-/Enterprise-Plan ab 200+ Stunden/Monat mit dedizierten API-Endpunkten und priorisiertem Support
  • Kleinste Abrechnungseinheit ist 1 Minute verarbeitetes Audio; aktuelle Preisseite prüfen, da sich Preise ändern können

Für wen

Cleanvoice passt zu Solo-Podcastern und kleinen Shows, denen der 30-minütige Test oder ein kleines Pay-as-you-go-Paket reicht, und skaliert bis zu Netzwerken und Agenturen, die per 100-Stunden-Abo oder Custom-API-Plan dutzende Episoden im Monat bearbeiten. Das Abrechnungsmodell belohnt regelmäßige Produzenten: Eine wöchentliche Show, die nur wenige Stunden im Monat verarbeitet, fährt mit einem Abo am günstigsten, während jemand mit vereinzelten Interview-Episoden eher zu den zwei Jahre gültigen Pay-as-you-go-Guthaben greifen sollte. Weniger geeignet ist Cleanvoice für alle, die Füllwort-Erkennung in Sprachen außerhalb des offiziell unterstützten Sets benötigen, oder für reine Transkriptions-Workflows, für die eine dedizierte Speech-to-Text-API günstiger wäre. Dateien werden nach der Verarbeitung 7 Tage lang aufbewahrt, der Dienst ist DSGVO-konform und speichert in der EU — relevant für europäische Studios und Agenturen, die Kundenaudio vertraglich verarbeiten.

Häufige Fragen

Was kostet Cleanvoice?

Cleanvoice rechnet pro Stunde verarbeitetes Audio ab, entweder über Pay-as-you-go-Guthaben oder ein Monatsabo. Pay-as-you-go-Guthaben kosten 11 $ für 5 Stunden (2,20 $/Stunde) bis 45 $ für 30 Stunden (1,50 $/Stunde), Abos starten bei 11 $/Monat für 10 Stunden (1,10 $/Stunde) und fallen beim 100-Stunden-Plan für 90 $ auf 0,90 $/Stunde. Vielnutzer (200+ Stunden/Monat) erhalten individuelle Enterprise-Preise mit dedizierten API-Endpunkten. Die aktuelle Preisseite prüfen, da sich Preise ändern können.

Ist Cleanvoice kostenlos?

Cleanvoice bietet einen kostenlosen Test von 30 Minuten Audio-/Videoverarbeitung ohne Kreditkartenpflicht, in dem alle Editing-Funktionen verfügbar sind. Über diese 30 Minuten hinaus wird jede weitere Minute entweder über Guthaben oder ein Abo abgerechnet — eine dauerhaft kostenlose Stufe gibt es nicht.

Was entfernt Cleanvoice konkret aus dem Audio?

Cleanvoice entfernt Füllwörter ("ähm", "äh", "halt"), Stottern, Mundgeräusche und Atmen, Hintergrundgeräusche (Verkehr, Hunde, Türen, Wind, Rauschen) sowie lange Stillen/tote Pausen und wendet danach einen "Studio Sound"-Enhancer an, der Pegel ausgleicht und Echo oder Verzerrungen entfernt. Zusätzlich entstehen im selben Auftrag ein Transkript sowie eine KI-Podcast-Zusammenfassung mit Shownotes. Rauschen-, Stille- und Mundgeräusch-Entfernung funktionieren sprachunabhängig, die Füllwort-Erkennung ist jedoch offiziell nur für Englisch, Französisch, Deutsch, Rumänisch und Arabisch trainiert.

Gibt es bei Cleanvoice eine API?

Ja. Cleanvoice bietet eine REST-API (Basis-URL api.cleanvoice.ai/v2) mit einem Endpunkt zum Einreichen von Jobs (POST /v2/edits) und einem Status-Endpunkt (GET /v2/edits/{id}), dazu Python- und JavaScript-SDKs sowie No-Code-Integrationen für Make.com und n8n. Die API deckt dieselben Funktionen wie die Web-App ab (Füllwörter, Rauschen, Stille, Mundgeräusche, Transkription), und laut Cleanvoice nutzen über 30 etablierte Marken sie für automatisiertes Editing im großen Maßstab.

Darf ich die Audios von Cleanvoice kommerziell nutzen?

Die Preis- und Feature-Seiten von Cleanvoice nennen keine separate kommerzielle Lizenz oder Einschränkung, und sowohl das Ergebnis des kostenlosen Tests als auch bezahlte Verarbeitung entstehen auf dieselbe Weise. In der Praxis scheint kommerzielle Nutzung die Norm zu sein: Cleanvoice wirbt damit, dass über 30 etablierte Marken das Tool per API für produktionsreifes Editing einsetzen, neben mehr als 15.000 einzelnen Podcastern. Für die genauen rechtlichen Bedingungen sollten die Nutzungsbedingungen von Cleanvoice direkt geprüft werden.

Cleanvoice vs. Auphonic — was ist der Unterschied?

Beide sind nutzungsbasierte Tools zur Podcast-Audio-Bereinigung mit Stundenabrechnung, unterscheiden sich aber bei Free-Tier und Schwerpunkt: Cleanvoice gibt einen einmaligen 30-Minuten-Test, Auphonic dagegen monatlich wiederkehrend 2 Stunden kostenlose Verarbeitung. Funktional punktet Cleanvoice mit KI-gestützter Füllwort-, Stotter- und Mundgeräusch-Entfernung (aktuell trainiert für Englisch, Französisch, Deutsch, Rumänisch und Arabisch), während Auphonics Stärke der Intelligent Leveler, Lautheits-Normalisierung und Multitrack-Mixdown ist, mit bezahlten Stufen von S (9 Stunden/Monat) bis XXL (250 Stunden/Monat). Wer vor allem Füllwörter loswerden will, tendiert zu Cleanvoice; wer vor allem Pegel-/Loudness-Workflows und Multitrack-Mixdown braucht, tendiert zu Auphonic.