Auphonic ist ein automatisierter Audio-Postproduktions-Dienst, der Sprachaufnahmen wie Podcasts, Radiosendungen, Interviews, Vorlesungsmitschnitte und Video-Tonspuren bereinigt, angleicht und normalisiert — ganz ohne manuelles Mischen. Abgerechnet wird über ein Credit-Modell nach verarbeiteten Stunden: Eine kostenlose Stufe deckt 2 Stunden pro Monat ab, darüber skalieren bezahlte wiederkehrende oder einmalige Credit-Pakete. Das Tool richtet sich an Podcaster, Sender und Videoproduzenten, die professionell klingenden Ton wollen, ohne eine digitale Audio-Workstation lernen zu müssen.
Wer steckt dahinter
Auphonic wird von der Auphonic GmbH entwickelt, gegründet 2013 mit Sitz in Graz, Österreich. Der Dienst entstand aus der audiotechnischen Forschung von Gründer Georg Holzmann und wird heute von weit über einer Million Produzenten genutzt, darunter Sender wie die BBC, iHeartMedia-nahe Shows sowie NBC-affiliierte Formate, neben zahlreichen unabhängigen Podcastern.
Kernfunktionen
- Intelligent Leveler, der Sprecher- und Musiklautstärke automatisch ausgleicht, ohne manuelles Pegeln
- Rausch-, Brumm- und Hallreduktion sowie adaptive Filterung und AutoEQ
- Lautheits-Normalisierung auf konfigurierbare Zielwerte (z. B. Podcast- oder Broadcast-Loudness-Standards)
- Multitrack-Verarbeitung mit automatischem Ducking, Mic-Bleed-Entfernung und Denoising pro Spur für Aufnahmen mit mehreren Sprechern oder Mikrofonen
- Automatisches Herausschneiden von Füllwörtern, Räuspern und Stille
- Speech-to-Text-Transkription mit automatisch generierten Shownotes und Kapitelmarken
- One-Click-Publishing zu Plattformen wie YouTube, Soundcloud, Libsyn, PodBean, Facebook und RSS.com, dazu eine REST-API, ein CLI-Tool und eine Zapier-Integration für Automatisierung
Preise
- Kostenlos: 2 Stunden verarbeitetes Audio pro Monat, inklusive Kernfunktionen wie Intelligent Leveler, Rausch-/Hallreduktion, Filterung und AutoEQ (fügt dem Output ein Auphonic-Jingle hinzu; Multitrack-Produktionen auf unter 20 Minuten begrenzt; keine Spracherkennung)
- Wiederkehrende monatliche Credits: fünf Stufen — S (9 Std./Monat), M (21 Std./Monat), L (45 Std./Monat), XL (100 Std./Monat) und XXL (250 Std./Monat) — jeweils mit Spracherkennung, Shownotes, Watch-Ordnern und Batch-Produktionen; nicht genutzte Stunden verfallen am Monatsende, bei Jahresabrechnung gibt es 20 % Rabatt
- Einmalige Credits: Pay-as-you-go-Pakete von 5 Stunden bis über 3.000 Stunden, die nie verfallen, mit sinkendem Preis pro Stunde bei größeren Paketen; optionales Auto-Renew füllt das Guthaben automatisch nach
- Individuell/Business: für Nutzung ab etwa 1.000 Stunden/Monat auf Anfrage, mit priorisiertem Support, priorisierter Verarbeitung und Team-Konten
- Die genauen aktuellen $/€-Preise pro Stufe ließen sich zum Zeitpunkt der Recherche auf der Live-Preisseite von Auphonic nicht zuverlässig auslesen (die Zahlen werden dynamisch geladen) — die aktuellen Werte bitte direkt auf auphonic.com/pricing prüfen
Für wen
Solo-Podcaster und kleine Shows kommen meist gut mit der kostenlosen 2-Stunden-Stufe oder den Einstiegsplänen S/M aus, da allein Leveling und Rauschreduktion oft Stunden manueller Bearbeitung ersparen. Netzwerke, Sender und Agenturen mit hohem monatlichem Volumen profitieren von den höheren wiederkehrenden Stufen oder einmaligen Credit-Paketen sowie von der REST-API und Watch-Ordner-Automatisierung, um den Bereinigungsschritt in eine bestehende Produktionspipeline einzubauen.