Auphonic GmbH · Tools

Auphonic

Auf einen Blick

Preis
Preis auf Anfrage
Anbieter
Auphonic GmbH

Technische Daten & Eigenschaften

Kaufentscheidend

Preis-Modell
Freemium 1
Audio-Funktionen
  • Audio-Enhancement
1

Preis

Preis ab
Preis auf Anfrage 1
Kostenlose Stufe
Ja 1
Freikontingent pro Monat
120 Min./Monat 1

Integration

API verfügbar
Ja 1
Ausgabeformate
  • MP3
1
Daten melden / Korrektur vorschlagen

Messwerte im Kategorie-Vergleich

Unterstützte Sprachen
k. A.
Latenz (Echtzeit-Audio)
k. A.
Freikontingent pro Monat
120 Min./Monat Kategorie-Max 3.000 Min./Monat (7 belegt)

Profil

Auphonic ist ein automatisierter Audio-Postproduktions-Dienst, der Sprachaufnahmen wie Podcasts, Radiosendungen, Interviews, Vorlesungsmitschnitte und Video-Tonspuren bereinigt, angleicht und normalisiert — ganz ohne manuelles Mischen. Abgerechnet wird über ein Credit-Modell nach verarbeiteten Stunden: Eine kostenlose Stufe deckt 2 Stunden pro Monat ab, darüber skalieren bezahlte wiederkehrende oder einmalige Credit-Pakete. Das Tool richtet sich an Podcaster, Sender und Videoproduzenten, die professionell klingenden Ton wollen, ohne eine digitale Audio-Workstation lernen zu müssen.

Wer steckt dahinter

Auphonic wird von der Auphonic GmbH entwickelt, gegründet 2013 mit Sitz in Graz, Österreich. Der Dienst entstand aus der audiotechnischen Forschung von Gründer Georg Holzmann und wird heute von weit über einer Million Produzenten genutzt, darunter Sender wie die BBC, iHeartMedia-nahe Shows sowie NBC-affiliierte Formate, neben zahlreichen unabhängigen Podcastern.

Kernfunktionen

  • Intelligent Leveler, der Sprecher- und Musiklautstärke automatisch ausgleicht, ohne manuelles Pegeln
  • Rausch-, Brumm- und Hallreduktion sowie adaptive Filterung und AutoEQ
  • Lautheits-Normalisierung auf konfigurierbare Zielwerte (z. B. Podcast- oder Broadcast-Loudness-Standards)
  • Multitrack-Verarbeitung mit automatischem Ducking, Mic-Bleed-Entfernung und Denoising pro Spur für Aufnahmen mit mehreren Sprechern oder Mikrofonen
  • Automatisches Herausschneiden von Füllwörtern, Räuspern und Stille
  • Speech-to-Text-Transkription mit automatisch generierten Shownotes und Kapitelmarken
  • One-Click-Publishing zu Plattformen wie YouTube, Soundcloud, Libsyn, PodBean, Facebook und RSS.com, dazu eine REST-API, ein CLI-Tool und eine Zapier-Integration für Automatisierung

Preise

  • Kostenlos: 2 Stunden verarbeitetes Audio pro Monat, inklusive Kernfunktionen wie Intelligent Leveler, Rausch-/Hallreduktion, Filterung und AutoEQ (fügt dem Output ein Auphonic-Jingle hinzu; Multitrack-Produktionen auf unter 20 Minuten begrenzt; keine Spracherkennung)
  • Wiederkehrende monatliche Credits: fünf Stufen — S (9 Std./Monat), M (21 Std./Monat), L (45 Std./Monat), XL (100 Std./Monat) und XXL (250 Std./Monat) — jeweils mit Spracherkennung, Shownotes, Watch-Ordnern und Batch-Produktionen; nicht genutzte Stunden verfallen am Monatsende, bei Jahresabrechnung gibt es 20 % Rabatt
  • Einmalige Credits: Pay-as-you-go-Pakete von 5 Stunden bis über 3.000 Stunden, die nie verfallen, mit sinkendem Preis pro Stunde bei größeren Paketen; optionales Auto-Renew füllt das Guthaben automatisch nach
  • Individuell/Business: für Nutzung ab etwa 1.000 Stunden/Monat auf Anfrage, mit priorisiertem Support, priorisierter Verarbeitung und Team-Konten
  • Die genauen aktuellen $/€-Preise pro Stufe ließen sich zum Zeitpunkt der Recherche auf der Live-Preisseite von Auphonic nicht zuverlässig auslesen (die Zahlen werden dynamisch geladen) — die aktuellen Werte bitte direkt auf auphonic.com/pricing prüfen

Für wen

Solo-Podcaster und kleine Shows kommen meist gut mit der kostenlosen 2-Stunden-Stufe oder den Einstiegsplänen S/M aus, da allein Leveling und Rauschreduktion oft Stunden manueller Bearbeitung ersparen. Netzwerke, Sender und Agenturen mit hohem monatlichem Volumen profitieren von den höheren wiederkehrenden Stufen oder einmaligen Credit-Paketen sowie von der REST-API und Watch-Ordner-Automatisierung, um den Bereinigungsschritt in eine bestehende Produktionspipeline einzubauen.

Häufige Fragen

Was kostet Auphonic?

Auphonic rechnet nach verarbeiteten Audio-Stunden ab, über wiederkehrende monatliche Credit-Pläne (S mit 9 Std./Monat bis XXL mit 250 Std./Monat) oder nie verfallende einmalige Credit-Pakete, plus eine kostenlose Stufe mit 2 Stunden pro Monat. Auf der offiziellen Preisseite von Auphonic waren zum Zeitpunkt der Recherche keine konkreten Dollar-/Euro-Beträge pro Stufe zuverlässig auslesbar (die Zahlen werden dynamisch geladen) — die aktuellen Preise bitte direkt auf auphonic.com/pricing prüfen. Bei Jahresabrechnung der wiederkehrenden Pläne gibt es 20 % Rabatt gegenüber monatlicher Zahlung, und pro Produktion werden mindestens 3 Minuten berechnet.

Ist Auphonic kostenlos?

Ja, Auphonic hat eine echte kostenlose Stufe: 2 Stunden verarbeitetes Audio pro Monat mit Kernfunktionen wie Intelligent Leveler, Rausch-/Hallreduktion, Filterung und AutoEQ. Die kostenlose Stufe fügt dem Output ein Auphonic-Jingle hinzu, begrenzt Multitrack-Produktionen auf unter 20 Minuten und enthält keine Spracherkennung oder automatische Shownotes — dafür ist ein bezahlter Plan nötig. Es gibt keine zeitlich begrenzte Testphase — die kostenlosen Stunden werden jeden Monat unbegrenzt zurückgesetzt.

Welche Audioprobleme behebt Auphonic automatisch?

Auphonic behebt automatisch ungleiche Sprecher-/Musiklautstärke, Hintergrundrauschen und Brummen, Raumhall sowie inkonsistente Lautheit über eine Aufnahme hinweg — mithilfe von Intelligent Leveler, Rausch- und Hallreduktion, AutoEQ und konfigurierbarer Loudness-Normalisierung. Bei Multitrack-Sessions laufen zusätzlich adaptive Noise Gates, automatisches Ducking von Musik/Effekten und Mic-Bleed-Entfernung zwischen mehreren Mikrofonen. Zusätzlich können Füllwörter, Räuspern und stille Passagen herausgeschnitten werden, und in bezahlten Plänen entsteht ein Transkript mit Kapiteln und Shownotes.

Darf ich die Auphonic-Audios kommerziell nutzen?

Auphonic wird kommerziell von Sendern und Netzwerken genutzt, darunter BBC-nahe und iHeartMedia-affiliierte Shows — bezahlte Pläne sind also für kommerzielle Podcast-, Broadcast- und Videoproduktion vorgesehen. Die kostenlose Stufe versieht das verarbeitete Audio mit einem Auphonic-Jingle, was für kommerzielle Veröffentlichungen in der Regel unerwünscht ist; bezahlte Pläne (ohne Jingle) sind daher die praktische Wahl für kommerzielle Nutzung. Für White-Label- oder eingebettete kommerzielle Integrationen bietet Auphonic separat eine White-Label-API-Vereinbarung an — die genauen Bedingungen sollten direkt geprüft werden.

Gibt es bei Auphonic eine API?

Ja, Auphonic bietet eine dokumentierte REST-API sowie ein Kommandozeilen-Tool, sodass sich die Leveling-, Rauschreduktions- und Loudness-Algorithmen in externe Workflows und Drittanwendungen einbinden lassen. Unterstützt werden API-Key-, HTTP-Basic- und OAuth-2.0-Authentifizierung (OAuth ist für Drittanwendungen mit mehreren Nutzerkonten erforderlich); zusätzlich gibt es Watch-Ordner und eine Zapier-Integration für No-Code-Automatisierung. Rate-Limits und API-spezifische Preise sind in der öffentlichen Dokumentation nicht im Detail aufgeführt — bei hohem Automatisierungsvolumen sollten Nutzungslimits direkt bei Auphonic erfragt werden.

Auphonic vs. Adobe Podcast Enhance Speech — was ist der Unterschied?

Adobe Podcasts Enhance Speech ist ein kostenloser, auf eine Funktion beschränkter KI-Filter, der Hintergrundrauschen und Hall aus einer Sprachaufnahme entfernt, ohne Leveling, Loudness-Normalisierung oder Publishing-Workflow. Auphonic deckt dieselbe Rausch-/Hallbereinigung ab, ergänzt aber Multitrack-Leveling, Loudness-Ziel-Normalisierung, das Herausschneiden von Füllwörtern/Stille, Transkription mit Shownotes und direktes Publishing auf Plattformen wie YouTube und Soundcloud über ein Credit-basiertes Bezahlmodell oberhalb der kostenlosen 2-Stunden-Stufe. Kurz gesagt: Adobe Podcast ist ein schnelles Einzel-Cleanup-Tool, Auphonic dagegen eine umfassendere automatisierte Postproduktions-Pipeline mit API für wiederkehrende Produktionsarbeit.