Rockwell Automation

Industrielle Automatisierung und digitale Transformation

Ticker
ROK
Börse
NYSE
Hauptsitz
USA

Kennzahlen (quellenbelegt)

Gegründet 1903 Stand 2026-07-13 Quelle
Hauptsitz Milwaukee, Wisconsin, USA Stand 2026-07-13 Quelle
Börse & Ticker NYSE: ROK Stand 2026-07-13 Quelle
Umsatz (GJ 2025) ≈ 8,34 Mrd. USD Stand 2026-07-13 Quelle
Betriebsergebnis (GJ 2025) ≈ 1,42 Mrd. USD Stand 2026-07-13 Quelle
KI-Partnerschaft Nvidia Nemotron Nano in FactoryTalk Design Studio (Nov. 2025) Stand 2026-07-13 Quelle

Profil

Rockwell Automation ist ein 1903 gegründetes US-Unternehmen mit Sitz in Milwaukee, Wisconsin, und laut Wikipedia ein Anbieter industrieller Automatisierungs- und digitaler Transformationstechnologien. Das Unternehmen liefert Automatisierungskomponenten, Steuerungssysteme und Softwarelösungen für Fertigungsbetriebe zahlreicher Branchen weltweit. Aus der ursprünglich als Compression Rheostat Launch Company gegründeten Firma ging 1909 die bis heute zentrale Marke Allen-Bradley hervor; 1985 wurde das Unternehmen von Rockwell International übernommen, bevor 2001 durch die Abspaltung der Luftfahrtsparte Rockwell Collins die heutige Rockwell Automation entstand.

Geschäftssegmente

Laut Wikipedia gliedert Rockwell sein Geschäft in drei Bereiche: Intelligent Devices umfasst Automatisierungskomponenten und integrierte Steuerungssysteme für Sicherheits-, Sensor-, Antriebs- und Energietechnik; Software & Control bündelt die FactoryTalk-Plattform für Anlagenplanung, Betrieb, Wartung und Datenanalyse; Lifecycle Services bietet unter der Marke LifecycleIQ Dienstleistungen, um Fertigungsbetriebe zu vernetzen, abzusichern und zu skalieren.

Produkte

Zum Portfolio gehören speicherprogrammierbare Steuerungen, Antriebe, industrielle Software und Systeme zur Prozessüberwachung. Über die Marke Allen-Bradley und die Softwareplattform FactoryTalk verbindet Rockwell Maschinensteuerung mit Datenanalyse. Mit FactoryTalk Design Studio bietet das Unternehmen zudem eine cloudbasierte, browserbasierte Entwicklungsumgebung für Steuerungsprojekte; ein integrierter, generativer KI-Copilot unterstützt Ingenieure per Texteingabe beim Erzeugen von Steuerungscode, beim Konfigurieren von Geräten und beim Erklären bestehender Programme.

Automatisierungsbezug

Rockwell positioniert sich an der Schnittstelle von klassischer Automatisierung und digitaler Fertigung: Steuerungstechnik, Vernetzung und Software greifen zusammen, um Produktionsanlagen effizienter und flexibler zu betreiben – ein zentrales Feld der industriellen Robotik und Automatisierung.

Kennzahlen

Für das Geschäftsjahr 2025 nennt Wikipedia einen Umsatz von rund 8,34 Mrd. US-Dollar, ein Betriebsergebnis von rund 1,42 Mrd. US-Dollar und einen Jahresüberschuss von rund 869 Mio. US-Dollar bei rund 26.000 Beschäftigten. Vorstandsvorsitzender ist Blake Moret. Die Aktie wird an der NYSE unter dem Kürzel ROK gehandelt und ist Bestandteil des S&P 500.

Spezialist für Fabrikautomation

Rockwell Automation konzentriert sich, anders als breit aufgestellte Mischkonzerne, stark auf die industrielle Automatisierung. Über die Marke Allen-Bradley und die Softwareplattform FactoryTalk verbindet das Unternehmen Steuerungshardware mit Software für Betrieb, Analyse und Wartung von Produktionsanlagen. Der US-Heimatmarkt spielt für Rockwell eine besonders wichtige Rolle. In einer Wettbewerbsanalyse von ABI Research zu Lösungen für speicherprogrammierbare Steuerungen aus dem Jahr 2023 belegte Rockwell Platz zwei hinter Siemens und vor Bosch Rexroth und ABB.

Digitalisierung der Produktion

Rockwell positioniert sich am Übergang von klassischer Steuerungstechnik zu vernetzter, datengetriebener Fertigung. Themen wie vorausschauende Wartung, Anlagenoptimierung und Digitale Zwillinge gewinnen an Bedeutung; teils fließen dabei KI-gestützte Analysen ein. Im November 2025 kündigte Rockwell gemeinsam mit Nvidia an, das kompakte Sprachmodell Nemotron Nano in FactoryTalk Design Studio sowie in HMI-Panels und Desktop-Anwendungen zu integrieren, um generative KI auch offline und in abgeschotteten (air-gapped) Industrieumgebungen direkt auf der Edge nutzbar zu machen. Als Anbieter von Investitionsgütern hängt Rockwells Geschäft von der Investitionsbereitschaft der Industrie ab und ist damit konjunkturabhängig. Langfristig stützen Trends wie Arbeitskräftemangel, Rückverlagerung von Produktion und der Wunsch nach mehr Effizienz die Nachfrage nach Automatisierungstechnik.

Dieses Profil dient der neutralen Einordnung und ist keine Anlageempfehlung.

Häufige Fragen

Was macht Rockwell Automation?

Rockwell Automation ist laut Wikipedia ein Anbieter industrieller Automatisierungs- und digitaler Transformationstechnologien, darunter Steuerungssysteme und Software für die Fertigung.

Was ist Allen-Bradley?

Allen-Bradley ist eine Marke von Rockwell Automation für Automatisierungskomponenten wie speicherprogrammierbare Steuerungen.

Wo ist Rockwell notiert?

Die Rockwell-Automation-Aktie wird an der NYSE unter dem Ticker ROK gehandelt.

Was ist FactoryTalk Design Studio?

FactoryTalk Design Studio ist eine cloudbasierte Entwicklungsumgebung von Rockwell Automation für Steuerungsprojekte mit einem integrierten, generativen KI-Copilot, der beim Erzeugen von Steuerungscode und beim Konfigurieren von Geräten hilft.

Quellen

  1. Rockwell Automation — Wikipedia (2026-07-13)
  2. Rockwell (Unternehmenswebsite) (2026-07-13)
  3. FactoryTalk Design Studio | Rockwell Automation (2026-07-13)
  4. Rockwell Automation to Advance Industrial Intelligence Through Edge-based Generative AI with Nvidia Nemotron (2026-07-13)
  5. Siemens, Rockwell Automation, Bosch Rexroth, and ABB Named Market Leaders in ABI Research's PLC Solutions Competitive Ranking (2026-07-13)