Make (AI Agents) erweitert die visuelle No-Code-Automatisierungsplattform von Make um KI-Agenten, die innerhalb eines Workflows Entscheidungen treffen und mehrstufige Aktionen ausführen können – gedacht für Operations-, Marketing- und IT-Teams, die bereits über Tausende angebundene Apps hinweg Automatisierungen bauen oder bauen wollen, nicht für Entwickler, die ein code-first Framework suchen.
Für wen es gedacht ist
Make passt zu Teams, die sowohl klassische, deterministische Automatisierung (wenn dies passiert, tue das) als auch darübergelegte KI-gestützte Entscheidungsfindung brauchen – etwa einen Agenten, der eine eingehende Anfrage liest, entscheidet, welcher von mehreren Workflows greift, und erst dann den passenden auslöst. Beliebt ist es bei Agenturen, Marketing-Operations und IT-Teams, die viele vernetzte Tools verwalten, und der großzügige kostenlose Tarif sowie der niedrige Einstiegspreis machen es auch für Freelancer und kleine Unternehmen zugänglich, nicht nur für Konzerne.
So funktioniert es
Workflows ("Szenarien" genannt) werden auf einer visuellen Canvas gebaut, indem Module für verschiedene Apps und Logikschritte verbunden werden; KI-Agenten lassen sich in diese Szenarien einbetten, um unstrukturierte Eingaben zu interpretieren, semi-autonom einen Pfad zu wählen oder Inhalte als Teil eines größeren automatisierten Prozesses zu erzeugen. Make erlaubt die Wahl zwischen mehreren zugrunde liegenden KI-Modellen, statt an eines gebunden zu sein, und eine API steht für Teams bereit, die Szenarien programmatisch auslösen oder erweitern wollen. Da Make auf Basis von Operationen bzw. Credits abrechnet, skalieren die Kosten mit der Anzahl ausgeführter Schritte statt mit einer pauschalen Gebühr pro Agent.
Preise
Make hat einen kostenlosen Tarif für den Einstieg, bezahlte Pläne beginnen bei rund 9 $ pro Monat, abgerechnet nach einem Credit-basierten Modell ("Operationen"), bei dem die Kosten mit der Nutzung skalieren. Komplexe Szenarien mit vielen Schritten oder KI-Aufrufen verbrauchen mehr Credits als einfache – die aktuelle Preisseite von Make gibt Aufschluss über die Kosten beim erwarteten Volumen.
Stärken und Kompromisse
Die Kernstärke von Make ist die Kombination aus Breite und visueller Klarheit: Die Plattform bindet rund 3.000 Apps an, hat einen wirklich codefreien Builder, der dennoch ausdrucksstark genug für komplexe Verzweigungslogik ist, bietet Audit-Logging zur Kontrolle und legt KI-Agenten nun direkt auf dieselbe Automatisierungs-Engine, statt ein separates Tool zu erfordern. Die Kompromisse: Credit-basierte Preise sind bei hohem Volumen schwerer vorhersehbar als eine Pauschale, und es gibt keine dokumentierte Self-Hosting-Option – die Plattform ist also cloud-only. Für Teams, die sowohl verlässliche, regelbasierte Automatisierung als auch KI-Urteilsvermögen in derselben Plattform wollen, ist Make (AI Agents) eine der stärksten und erschwinglichsten verfügbaren Optionen. Ein praktisches Beispiel ist ein Agent, der ein eingehendes Support-Ticket liest, Dringlichkeit und Thema klassifiziert und es dann in das passende von mehreren vorgefertigten Szenarien leitet – eine Kombination aus KI-Urteilsvermögen und der deterministischen Zuverlässigkeit, für die Makes Automatisierungs-Engine seit den Integromat-Tagen bekannt ist.