Google · Tools

Jules

Auf einen Blick

Preis
Preis auf Anfrage
Anbieter
Google

Technische Daten & Eigenschaften

Kaufentscheidend

Preis-Modell
Freemium 1
Tool-Form
  • Web-App
  • CLI-Agent
1
Autonomie-Grad
Autonomer Agent 1
Modellwahl
Festes Modell 1

Preis

Kostenlose Stufe
Ja 1

Integration

API verfügbar
Ja 1

Modell

Verfügbare Modelle
Gemini 2.5 Pro (base plan); Gemini 3 Pro (Pro and Ultra plans) 1

Fähigkeiten

Repo-weiter Kontext
Ja 1
Terminal-/Befehlsausführung
Ja 1
Daten melden / Korrektur vorschlagen

Profil

Jules ist Googles autonomer, auf Gemini basierender Coding-Agent, der sich mit einem GitHub-Repository verbindet, für eine beschriebene Aufgabe selbst einen Lösungsweg plant, einen Code-Diff erstellt und einen Pull Request zur Prüfung eröffnet — statt Schritt für Schritt im Editor mitzuarbeiten.

Hersteller

Jules wird von Google gebaut und nutzt Gemini-Modelle zur Planung und Code-Erstellung. Das Tool ist auf asynchrones Arbeiten ausgelegt: Eine Aufgabe wie ein Bugfix, ein Dependency-Update oder eine Framework-Migration wird übergeben, und Jules bearbeitet sie im Hintergrund, während man selbst an anderem weiterarbeitet.

Funktionsumfang

  • GitHub-natives Vorgehen: Ein Repository wird ausgewählt, die Aufgabe beschrieben, und Jules erstellt zunächst einen Plan, dann einen Diff, dann einen Pull Request.
  • Autonome Planung: Jules erarbeitet mit Gemini selbstständig einen Lösungsweg, bevor Code geschrieben wird, statt jeden Einzelschritt vorgeben zu müssen.
  • Hintergrund-/Async-Ausführung: Aufgaben laufen, ohne die eigene Arbeit zu blockieren; Diff und PR werden geprüft, sobald sie fertig sind.
  • Typische Einsatzfälle: Bugfixes, Dependency- und Framework-Updates sowie allgemeine Feature- oder Testarbeiten, die als abgeschlossene Aufgabe delegiert werden.

Preise

Jules gibt es in drei Stufen, die sich vor allem in täglichem Aufgabenvolumen, Parallelität und Modellzugriff unterscheiden, nicht im Funktionsumfang:

  • Jules (kostenlos): 15 Aufgaben pro rollierendem 24-Stunden-Fenster, 3 parallele Aufgaben, auf Basis von Gemini 2.5 Pro — von Google für das Ausprobieren an echten Aufgaben gedacht.
  • Jules Pro: 100 Aufgaben pro rollierendem 24-Stunden-Fenster, 15 parallele Aufgaben, mit höherem Zugriff auf das jeweils neueste Modell, beginnend mit Gemini 3 Pro; freigeschaltet über ein Google-AI-Pro-Abo statt als eigenständiger Jules-Plan verkauft.
  • Jules Ultra: 300 Aufgaben pro rollierendem 24-Stunden-Fenster, 60 parallele Aufgaben, mit priorisiertem Zugriff auf das jeweils neueste Modell, beginnend mit Gemini 3 Pro; freigeschaltet über ein Google-AI-Ultra-Abo.
  • Die bezahlten Stufen setzen derzeit ein individuelles Google-Konto voraus (etwa eine @gmail.com-Adresse); Unterstützung für Enterprise- und Workspace-Konten befindet sich laut Google in aktiver Entwicklung.

Datenschutz

Google erklärt, dass Jules bei privaten Repositories standardmäßig privat arbeitet: Prompts, Diffs und Commits werden nur zur Ausführung der jeweiligen Sitzung verwendet und fließen nicht ins Training der Google-Modelle ein, Daten aus privaten Repos werden also nicht für Training gesendet. Bei öffentlichen Repositories gilt das nicht in gleicher Form — deren Daten können für Training genutzt werden —, sodass die praktische Datenschutz-Garantie davon abhängt, ob das verbundene Repository öffentlich oder privat ist.

Für wen

Für Entwickler:innen und Teams auf GitHub, die klar abgegrenzte, in sich geschlossene Coding-Aufgaben — ein Dependency-Update, einen Bugfix, eine kleine Migration — delegieren und dafür einen prüfbaren Pull Request zurückbekommen wollen, ohne jeden Schritt selbst zu begleiten. Die kostenlose Stufe eignet sich zum Ausprobieren allein, während Pro und Ultra zu Entwickler:innen passen, die ohnehin für Google AI Pro/Ultra zahlen und im Rahmen dieses Abos das höhere tägliche Aufgabenvolumen und die größere Parallelität von Jules nutzen wollen.

Häufige Fragen

Ist Jules kostenlos nutzbar?

Ja, die kostenlose Jules-Stufe erlaubt 15 Aufgaben pro rollierendem 24-Stunden-Fenster mit 3 parallelen Aufgaben auf Basis von Gemini 2.5 Pro — laut Google ausreichend, um Jules an echten Aufgaben auszuprobieren, aber nicht für intensive tägliche Nutzung gedacht.

Was kostet Jules über die kostenlose Stufe hinaus?

Jules Pro (100 Aufgaben/24h, 15 parallel, höherer Zugriff auf das neueste Gemini-Modell) wird über ein Google-AI-Pro-Abo freigeschaltet, Jules Ultra (300 Aufgaben/24h, 60 parallel, priorisierter Modellzugriff) über ein Google-AI-Ultra-Abo — Jules selbst wird nicht als eigenständiges Bezahlprodukt verkauft.

Mit welcher Plattform arbeitet Jules zusammen?

Jules arbeitet direkt mit GitHub zusammen: Ein Repository wird ausgewählt, eine Aufgabe beschrieben, und Jules plant die Arbeit, erstellt einen Code-Diff und eröffnet einen Pull Request zur Prüfung, statt als Plugin im Editor zu laufen.

Trainiert Jules mit meinem Code?

Bei privaten Repositories sagt Google nein: Prompts, Diffs und Commits werden nur für die jeweilige Sitzung verwendet und fließen nicht ins Modelltraining ein, Daten aus privaten Repos werden dafür gar nicht erst gesendet. Daten aus öffentlichen Repositories können laut Google-Labs-Produktdirektorin Kathy Korevec dagegen für Training genutzt werden.

Lässt sich Jules mit einem Firmen- bzw. Workspace-Google-Konto nutzen?

Für die bezahlten Stufen noch nicht — Jules Pro und Ultra setzen derzeit ein individuelles Google-Konto wie eine @gmail.com-Adresse voraus. Google gibt an, dass Unterstützung für Enterprise- und Google-Workspace-Konten aktiv entwickelt wird.

Was unterscheidet Jules, Jules Pro und Jules Ultra voneinander?

Die Stufen unterscheiden sich vor allem in täglichem Aufgabenvolumen, Parallelität und Modellzugriff, nicht im Funktionsumfang: Free erlaubt 15 Aufgaben/Tag und 3 parallele auf Gemini 2.5 Pro, Pro erlaubt 100 Aufgaben/Tag und 15 parallele mit höherem Zugriff auf das neueste Modell (ab Gemini 3 Pro), und Ultra erlaubt 300 Aufgaben/Tag und 60 parallele mit priorisiertem Modellzugriff.