GitHub · Tools

GitHub Copilot

Auf einen Blick

Preis
ab 10 $/Mon.
Anbieter
GitHub

Technische Daten & Eigenschaften

Kaufentscheidend

Preis-Modell
Freemium 1
Tool-Form
  • IDE-Plugin
  • Code-Review
1
Autonomie-Grad
Autonomer Agent 1
Training auf Code
Opt-out möglich 1
Modellwahl
Mehrere Modelle 1

Preis

Preis ab
10 $/Mon. 1
Kostenlose Stufe
Ja 1

Modell

Verfügbare Modelle
Claude Haiku 4.5, GPT-5 mini, premium models including Claude Opus 1

Integration

IDE-Integrationen
  • VS Code
  • Visual Studio
  • JetBrains
  • Neovim
1
MCP-Unterstützung
Ja 1
Daten melden / Korrektur vorschlagen

Profil

GitHub Copilot ist ein KI-gestützter Programmierassistent von GitHub, einer Tochtergesellschaft von Microsoft, der Entwickler über den gesamten Software-Entwicklungszyklus hinweg unterstützt — von kontextbezogenen Codevorschlägen direkt im Editor bis hin zu eigenständig arbeitenden Agenten und Governance-Werkzeugen für große Engineering-Organisationen. GitHub bewirbt das Tool als Beschleuniger für "jeden Workflow, vom Editor bis zum Unternehmen" und betont bewusst den Namen "Copilot" statt "Autopilot": Die Software soll Entwickler unterstützen und deren Urteilsvermögen ergänzen, nicht ersetzen.

Hersteller

Copilot wird von GitHub entwickelt und nutzt generative KI-Modelle, die von GitHub, OpenAI und Microsoft stammen. GitHub selbst gehört als Tochtergesellschaft zu Microsoft.

Funktionsumfang

Der Funktionsumfang deckt den kompletten Codier-Alltag ab:

  • Inline-Codevorschläge und Vervollständigungen direkt im Editor, inklusive einer Referenzprüfung, die Vorschläge kennzeichnet, die mit öffentlich verfügbarem Code übereinstimmen.
  • Copilot Chat, nutzbar in IDEs, auf GitHub.com, in der GitHub-Mobile-App und im Windows Terminal, zum Erklären von Code, Generieren von Tests und Vorschlagen von Fehlerbehebungen.
  • Agentenfunktionen, darunter ein Cloud-Agent, der ein Repository analysieren, einen Umsetzungsplan erstellen und selbstständig Codeänderungen vornehmen kann, sowie ein "Fleet"-Modus für parallel laufende Aufgaben.
  • Copilot CLI für KI-Unterstützung direkt auf der Kommandozeile.
  • Automatisierte Code-Reviews für Pull Requests.
  • Anpassbarkeit durch persönliche, repository- und organisationsweite Custom Instructions, spezialisierte Custom Agents sowie eine Integration des Model Context Protocol (MCP) für externe Tools.
  • Copilot Spaces zum Bündeln projektspezifischen Kontexts.

Als Erweiterung steht Copilot für Visual Studio Code, Visual Studio, JetBrains-IDEs, Eclipse, Vim, Neovim und Azure Data Studio zur Verfügung. Trainiert wird das Modell auf Sprachen, die in öffentlichen Repositories vorkommen, wobei die Vorschlagsqualität laut GitHub davon abhängt, wie stark eine Sprache in den Trainingsdaten vertreten ist.

Preismodell

GitHub Copilot arbeitet mit einem gestaffelten Abo-Modell inklusive echter Kostenlos-Stufe:

  • Free (0 $): 2.000 Vervollständigungen pro Monat, Zugriff auf mehrere KI-Modelle, Copilot CLI und Community-Support.
  • Pro (10 $/Nutzer/Monat): alles aus Free, zusätzlich unbegrenzte Codevervollständigungen, Zugriff auf den Cloud-Agenten, Code-Reviews, Integrationen von Drittanbieter-Agenten sowie monatlich 15 $ an KI-Credits.
  • Pro+ (39 $/Nutzer/Monat): alles aus Pro, zusätzlich Zugriff auf Premium-Modelle (u. a. Opus), Audit-Logs und monatlich 70 $ an Credits.
  • Max (100 $/Nutzer/Monat): alles aus Pro+, zusätzlich bevorzugter Zugriff auf neue Modelle und Funktionen sowie monatlich 200 $ an Credits.
  • Business und Enterprise: Organisations-Pläne, deren Preis auf Anfrage beim Vertrieb ermittelt wird. Business deckt IDE, CLI und mobile Nutzung ab, Enterprise ergänzt die Integration mit GitHub.com, Codebase-Indexierung und individuelles Fine-Tuning von Modellen.

Nutzungsbasierte Funktionen wie Chat, Agenten und CLI verbrauchen GitHub AI Credits, die mit 0,01 $ pro Credit abgerechnet werden; das inkludierte monatliche Guthaben variiert je nach Plan.

Zielgruppe

GitHub positioniert Copilot als "das weltweit meistgenutzte KI-Entwicklertool". Auf Einzelanwenderseite richtet sich das Angebot an Entwickler, Freelancer, Studierende, Lehrende und Open-Source-Maintainer. Für Organisationen liefern Business- und Enterprise-Pläne zusätzlich nutzungsbasierte Abrechnung mit Budgetkontrollen, Audit-Logging, Compliance-Monitoring, MCP-Server-Governance und Policy-Steuerung — gedacht für Engineering-Teams, die Copilot kontrolliert unternehmensweit ausrollen wollen. GitHub verweist zudem auf eigene Erhebungen, wonach Entwickler mit Copilot "bis zu 75 % zufriedener mit ihrem Job" seien und "bis zu 55 % produktiver beim Schreiben von Code" arbeiteten, ohne Einbußen bei der Qualität — Werte, die von GitHub selbst stammen und keine unabhängige Messung darstellen.

Häufige Fragen

Ist GitHub Copilot kostenlos?

Ja — mit Copilot Free bietet GitHub eine echte Kostenlos-Stufe: 2.000 Vervollständigungen pro Monat, Zugriff auf mehrere KI-Modelle, die Copilot CLI und Community-Support. Die kostenpflichtigen Stufen Pro, Pro+ und Max heben das Limit auf und ergänzen Funktionen wie Cloud-Agenten, Code-Reviews und Premium-Modelle.

Was kostet GitHub Copilot?

GitHub Copilot nutzt ein gestaffeltes Abo-Modell: Free (0 $), Pro (10 $/Nutzer/Monat), Pro+ (39 $/Nutzer/Monat) und Max (100 $/Nutzer/Monat) für Einzelnutzer, dazu Business- und Enterprise-Pläne für Organisationen, deren Preis der GitHub-Vertrieb auf Anfrage nennt. Nutzungsbasierte Funktionen wie Chat und Agenten verbrauchen GitHub AI Credits zu je 0,01 $, wobei das inkludierte Monatsguthaben (15–200 $) je nach Plan variiert.

Welche IDEs und Plattformen unterstützt GitHub Copilot?

GitHub Copilot steht als Erweiterung für Visual Studio Code, Visual Studio, JetBrains-IDEs, Eclipse, Vim, Neovim und Azure Data Studio bereit und ist zusätzlich über Copilot Chat auf GitHub.com, in der GitHub-Mobile-App und im Windows Terminal nutzbar. Trainiert ist das Modell auf den Sprachen, die in öffentlichen Code-Repositories vorkommen.

Ist GitHub Copilot DSGVO-konform und wie geht das Tool mit Datenschutz um?

GitHub erklärt, Datenschutz und Vertrauen seien "von Anfang an in alles eingebaut, was GitHub tut", und verweist auf eine abgeschlossene Responsible-AI-Impact-Assessment sowie Sicherheits- und Datenschutzprüfungen für seine KI-Produkte. Konkrete DSGVO-Zusagen, Angaben zum Speicherort der Daten oder zu Aufbewahrungsfristen macht die allgemeine Trust-Center-Seite selbst nicht — dafür verweist GitHub auf das separate Copilot Trust Center. Organisationen mit strengen Compliance-Anforderungen sollten die entsprechenden Richtliniendokumente direkt bei GitHub/Microsoft prüfen, bevor sie Copilot für regulierte Daten einsetzen.

Wofür eignet sich GitHub Copilot am besten?

GitHub positioniert Copilot als universellen KI-Beschleuniger über den gesamten Entwicklungszyklus hinweg — von Inline-Codevervollständigung und Chat-gestütztem Debugging bis zu autonomen Cloud-Agenten, die mehrstufige Änderungen umsetzen, sowie automatisierten Pull-Request-Reviews. Auf der Free/Pro-Seite richtet sich das Tool an Einzelentwickler, Freelancer, Studierende und Open-Source-Maintainer, auf der Business/Enterprise-Seite an Engineering-Organisationen, die Governance, Audit-Logs und Policy-Kontrollen benötigen.

Bietet GitHub Copilot Code-Reviews und eigenständig arbeitende Agenten?

Ja. Die kostenpflichtigen Pläne ab Pro enthalten automatisierte Code-Reviews für Pull Requests sowie Zugriff auf einen Cloud-Agenten, der ein Repository analysieren, einen Umsetzungsplan erstellen und Codeänderungen eigenständig vornehmen kann; ein "Fleet"-Modus erlaubt mehrere parallel laufende Agenten-Aufgaben. Zusätzlich gibt es die Copilot CLI für die Kommandozeile sowie Unterstützung für Model-Context-Protocol-Integrationen (MCP) externer Tools.