Cognition · Tools

Devin

Auf einen Blick

Preis
ab 20 $/Mon.
Anbieter
Cognition

Technische Daten & Eigenschaften

Kaufentscheidend

Preis-Modell
Freemium 1
Tool-Form
  • Web-App
  • CLI-Agent
1
Autonomie-Grad
Autonomer Agent 1
Modellwahl
Mehrere Modelle 1

Preis

Preis ab
20 $/Mon. 1
Kostenlose Stufe
Ja 1

Integration

API verfügbar
Ja 1

Modell

Verfügbare Modelle
OpenAI, Claude and Gemini frontier models; SWE 1.6/1.7 1

Compliance

Self-Hosting / On-Prem
Ja 1
Daten melden / Korrektur vorschlagen

Profil

Devin ist der autonome KI-Softwareentwickler von Cognition: ein cloudbasierter Coding-Agent, der Aufgaben eigenständig plant, Code schreibt, testet und bis zum fertigen Pull Request bringt, statt nur Vorschläge im Editor zu vervollständigen. Hersteller ist Cognition (früher Cognition Labs), ein KI-Unternehmen aus San Francisco, das Devin als Kernprodukt seiner agentischen Produktfamilie betreibt, zu der auch die IDE Devin Desktop und das Review-Tool Devin Review gehören.

Hersteller

  • Entwickelt und betrieben von Cognition, einem KI-Forschungs- und Produktunternehmen.
  • Devin wird bewusst als "KI-Softwareentwickler" positioniert, nicht als Copilot: Statt zeilenweise mitzutippen, übernimmt Devin ganze Aufgaben von der Planung bis zum Pull Request, während ein Mensch das Ergebnis prüft, statt es Zeile für Zeile zu begleiten.

Funktionsumfang

  • Eigenständige Aufgabenbearbeitung in isolierten "Devin Cloud"-Sandboxes: Code-Migrationen, große Refactorings, Bugfixes, das Beheben fehlgeschlagener CI-Läufe und die Dokumentation von Legacy-Code.
  • Lernt über wiederholte Einsätze den Code und die Konventionen eines Teams und lässt sich direkt aus Slack, Linear, Jira oder GitHub heraus mit Aufgaben betrauen.
  • Devin Review: KI-gestützte Pull-Request-Prüfung, die zusammengehörige Diff-Abschnitte gruppiert, Änderungen erklärt, Bugs nach Schweregrad markiert und Sicherheitslücken mit CWE-Klassifizierung auf GitHub und GitLab aufspürt.
  • Zugriff auf Frontier-Modelle von OpenAI, Anthropic und Google sowie auf Cognitions eigenes Modell SWE-1.6, das in den bezahlten Plänen ohne Zusatzkosten enthalten ist.
  • Desktop- und Kommandozeilen-Clients (Devin Desktop, Devin CLI), über die sich Agenten lokal steuern und beobachten lassen, parallel zum Cloud-Agenten.

Preise

Devin kombiniert feste Monatsgebühren mit nutzungsbasierten "ACUs" (Agent Compute Units, je etwa 15 Minuten aktiver Agentenarbeit):

  • Free – 0 $/Monat: begrenztes Kontingent, eingeschränkte Modellauswahl, aber unbegrenzte Inline-Edits und Tab-Vervollständigungen.
  • Pro – 20 $/Monat: größeres Kontingent, voller Zugriff auf OpenAI-, Claude- und Gemini-Modelle plus kostenloses SWE-1.6 und Open-Source-Modelle, Zugang zu Devin Cloud, zusätzliche Nutzung nach Verbrauch zubuchbar.
  • Max – 200 $/Monat: alles aus Pro mit deutlich höherem Kontingent.
  • Teams – 80 $/Monat Grundgebühr plus 40 $/Monat je vollem Entwickler-Sitz: beliebig viele Mitglieder, zentrale Abrechnung, Admin-Dashboard und bevorzugter Support.
  • Enterprise – individuelles Pricing: dediziertes Account-Management, SAML/OIDC-SSO, zentrale Admin-Steuerung und optionales dediziertes VPC-Deployment.

Open Source ist Devin nicht: Cognition betreibt stattdessen eine "Devin Open Source Initiative", die ausgewählten Maintainern von Open-Source-Projekten kostenlose Nutzung auf Teams-Niveau zur Verfügung stellt, um deren Aufgabenrückstand abzubauen – Code und Modelle von Devin selbst bleiben proprietär.

Für wen

Devin richtet sich an Engineering-Teams, die klar umrissene, aber komplette Aufgaben – Migrationen, Bug-Triage, PR-Reviews, Legacy-Dokumentation – an einen Agenten abgeben wollen, statt Zeile für Zeile mit einem Copilot zu arbeiten. Als Beispiel für den Enterprise-Einsatz nennt Cognition die Bank Nubank, die Devin für ETL-Migrationen nutzt und dabei laut Cognition eine 8- bis 12-fache Effizienzsteigerung erzielt. Unternehmen mit Bedarf an SSO, VPC-Isolation oder zentraler Admin-Steuerung landen beim individuell bepreisten Enterprise-Tarif, kleinere Teams und Einzelpersonen starten auf dem Free- oder Pro-Plan.

Häufige Fragen

Was kostet Devin?

Devin bietet einen kostenlosen Einstieg plus vier bezahlte Stufen: Pro für 20 $/Monat, Max für 200 $/Monat, Teams für 80 $/Monat Grundgebühr plus 40 $/Monat je vollem Entwickler-Sitz sowie individuell bepreistes Enterprise. Bezahlte Pläne bringen größere Nutzungskontingente, vollen Zugriff auf Frontier-Modelle und ab Teams zusätzlich Admin- und Kollaborationsfunktionen; Zusatzverbrauch lässt sich bei Pro und Max nachkaufen. Enterprise ergänzt SSO, zentrale Admin-Steuerung und ein optionales dediziertes VPC-Deployment.

Wofür eignet sich Devin am besten?

Devin ist dafür gebaut, klar umrissene, komplette Engineering-Aufgaben – Code-Migrationen, große Refactorings, Bugfixes, das Beheben fehlgeschlagener CI-Läufe und Legacy-Dokumentation – an einen Agenten abzugeben, der weitgehend unbeaufsichtigt in einer Cloud-Sandbox arbeitet. Devin lernt zudem über wiederholte Einsätze Code und Konventionen eines Teams und lässt sich direkt aus Tools wie Slack, Linear, Jira oder GitHub heraus beauftragen. Als Beispiel nennt Cognition den Einsatz bei Nubank für ETL-Migrationen mit einer dort berichteten 8- bis 12-fachen Effizienzsteigerung.

Welche Plattformen und Tools unterstützt Devin?

Devin läuft primär als Cloud-Agent und wird über Devin Desktop (macOS, Windows, Linux), ein JetBrains-Plugin oder die separate Devin CLI gesteuert. Für den Desktop-Download braucht es macOS mit aktuellen Apple-Sicherheitsupdates, ein 64-Bit-Windows-10 oder Linux mit glibc 2.28+ und glibcxx 3.4.25+. Darüber hinaus bindet Devin unter anderem GitHub, GitLab, Linear, Jira, Slack und Datadog an.

Ist Devin Open Source oder self-hostable?

Nein, Devin selbst ist proprietär – Cognition veröffentlicht weder den Code noch das SWE-1.6-Modell als Open Source. Mit der "Devin Open Source Initiative" gibt Cognition ausgewählten Maintainern von Open-Source-Projekten zwar kostenlose Nutzung auf Teams-Niveau, das ist aber kostenloser Zugang zum gehosteten Produkt und keine self-hostbare Version. Enterprise-Kunden können ein dediziertes VPC-Deployment beziehen – aktuell die einzige Option in Richtung Self-Hosting.

Wie geht Devin mit Datenschutz und Sicherheit um?

Cognition ist SOC-2-Type-II-zertifiziert, was Sicherheits-, Verfügbarkeits- und Vertraulichkeitskontrollen abdeckt, und verschlüsselt Kundendaten sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand. Standardmäßig können Kundendaten zur Modellverbesserung genutzt werden, bezahlte Nutzer können dies aber über die Data-Controls-Einstellungen abschalten und so eine Zero-Data-Retention bei den Modell-Anbietern erreichen; Enterprise-Kunden benötigen für ein Training auf ihren Daten die ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Cognition.

Bietet Devin auch Code-Reviews, nicht nur autonomes Coden?

Ja – Devin Review ist Cognitions eigenständiges KI-Tool für Code-Reviews, getrennt vom autonomen Coding-Agenten Devin. Es ordnet Pull-Request-Diffs in logisch gruppierte, erklärte Abschnitte, markiert Bugs nach Schweregrad und scannt auf GitHub (.com, Enterprise Server, Enterprise Cloud) sowie GitLab (.com und Self-Managed) nach Sicherheitslücken mit CWE-Klassifizierung.