Anthropic · Tools

Claude Code

Auf einen Blick

Preismodell
paid
Preis
ab 17 $/Mon.
Hosting-Region
Global
Anbieter
Anthropic

Technische Daten & Eigenschaften

Kaufentscheidend

Preis-Modell
Kostenpflichtig 1
Tool-Form
  • CLI-Agent
  • IDE-Plugin
  • Web-App
1
Autonomie-Grad
Autonomer Agent 1

Preis

Preis ab
17 $/Mon. 1

Fähigkeiten

Repo-weiter Kontext
Ja 1
Terminal-/Befehlsausführung
Ja 1

Integration

MCP-Unterstützung
Ja 1
Daten melden / Korrektur vorschlagen

Profil

Claude Code ist ein agentisches Coding-Werkzeug von Anthropic, das direkt im bestehenden Entwickler-Workflow arbeitet: Es liest den Code einer Anwendung, bearbeitet Dateien, führt Befehle aus und kann eigenständig Aufgaben von der ersten Analyse bis zum fertigen Pull Request übernehmen. Statt nur Codezeilen zu vervollständigen, plant Claude Code einen Lösungsweg, sucht sich die relevanten Stellen im Projekt selbst zusammen, bearbeitet mehrere Dateien im Zusammenhang und fragt vor Änderungen an Dateien oder vor der Ausführung von Befehlen um Erlaubnis.

Anthropic als Hersteller

Hinter Claude Code steht Anthropic, das Unternehmen hinter der Claude-Modellfamilie. Anthropic beschreibt sich selbst als KI-Sicherheits- und Forschungsunternehmen, organisiert als Public Benefit Corporation mit dem erklärten Zweck, fortschrittliche KI verantwortungsvoll zu entwickeln – "zum langfristigen Nutzen der Menschheit". Claude Code ist dabei das dedizierte Werkzeug des Unternehmens für Software-Engineering, eingebettet in die breitere Produktpalette rund um Claude.

Funktionsumfang

Claude Code kann ganze Codebasen in wenigen Sekunden mittels agentischer Suche erfassen und erklären, ohne dass Entwickler relevante Dateien manuell auswählen müssen. Es übernimmt sowohl Routineaufgaben – Bugfixes, das Schreiben von Tests, das Auflösen von Merge-Konflikten, Dependency-Updates – als auch größere Vorhaben wie Refactorings oder komplette Feature-Implementierungen. Über die Anbindung an Git, GitHub und GitLab liest es Issues, schreibt Code, führt Tests aus und erstellt Pull Requests eigenständig. Über das offene Model Context Protocol (MCP) lässt sich Claude Code zusätzlich mit externen Werkzeugen und Datenquellen verbinden, etwa Google Drive, Jira oder Slack.

Projektspezifisches Verhalten lässt sich über eine CLAUDE.md-Datei sowie wiederverwendbare "Skills" und "Hooks" (Shell-Kommandos rund um Aktionen von Claude Code) steuern. Mehrere Claude-Code-Agenten lassen sich parallel auf Teilaufgaben ansetzen, und mit dem Agent SDK können Entwickler eigene, vollständig angepasste Agenten auf derselben Engine aufbauen. Für Automatisierung bietet die CLI einen Headless-Modus (claude -p), der sich in Skripte, CI-Pipelines, GitHub Actions oder GitLab CI/CD einbinden lässt; "Routines" können zeitgesteuert oder ereignisbasiert laufen. Genutzt werden kann Claude Code im Terminal (macOS, Linux, Windows, WSL), als VS-Code-Erweiterung, als JetBrains-Plugin, als eigenständige Desktop-App, im Browser sowie mobil per Fernsteuerung – jeweils mit denselben Einstellungen, demselben Speicher und denselben MCP-Verbindungen.

Preismodell

Claude Code ist nicht im kostenlosen Claude-Plan enthalten, sondern Bestandteil der kostenpflichtigen Abos. Der Pro-Plan startet bei 17 US-Dollar im Monat bei jährlicher Abrechnung (bzw. 20 US-Dollar bei monatlicher Abrechnung), die Max-Pläne beginnen bei 100 US-Dollar im Monat. Team-Pläne enthalten Claude Code ab einem Standard-Sitzplatz von 20 US-Dollar (jährlich) bzw. 25 US-Dollar (monatlich) sowie einem Premium-Sitzplatz ab 100 bzw. 125 US-Dollar; für Enterprise-Kunden gilt individuelle Preisgestaltung auf Anfrage. Alternativ lässt sich Claude Code über ein Anthropic-Console-Konto nutzen, dort wird nach regulären API-Nutzungssätzen statt einer Flatrate abgerechnet.

Zielgruppe

Claude Code richtet sich an Entwicklerinnen, Entwickler und Engineering-Teams, die eine KI direkt in ihren bestehenden Werkzeugen – Terminal, IDE, Git, CI – statt in einem separaten Chatfenster nutzen wollen. Es eignet sich für Einzelentwickler, die lästige Wartungsarbeiten automatisieren möchten, für Teams, die automatisierte PR-Reviews und Issue-Triage einführen wollen, und für Organisationen, die auf Basis des Agent SDK eigene KI-gestützte Engineering-Workflows aufbauen.

Häufige Fragen

Ist Claude Code kostenlos, und was kostet es?

Claude Code ist nicht im kostenlosen Claude-Plan enthalten, sondern erfordert ein kostenpflichtiges Claude-Abo oder ein Anthropic-Console-Konto (API). Enthalten ist es ab dem Pro-Plan, der bei 17 US-Dollar im Monat bei jährlicher Abrechnung bzw. 20 US-Dollar bei monatlicher Abrechnung startet; die Max-Pläne beginnen bei 100 US-Dollar im Monat. Team-Pläne enthalten Claude Code ab einem Standard-Sitzplatz von 20 US-Dollar (jährlich) bzw. 25 US-Dollar (monatlich), ein Premium-Sitzplatz kostet ab 100 bzw. 125 US-Dollar; für Enterprise-Kunden gilt individuelle Preisgestaltung auf Anfrage. Alternativ ist die Nutzung über ein Anthropic-Console-Konto möglich, dort wird nach regulären API-Nutzungssätzen statt einer Flatrate abgerechnet.

Welche IDEs, Terminals und Plattformen unterstützt Claude Code?

Claude Code läuft direkt im Terminal unter macOS, Linux, Windows und WSL und ist außerdem als VS-Code-Erweiterung, als JetBrains-Plugin (u. a. IntelliJ IDEA, PyCharm, WebStorm), als eigenständige Desktop-App sowie als Web-Version unter claude.ai/code verfügbar. Alle Oberflächen teilen sich dieselben CLAUDE.md-Projekteinstellungen, denselben Speicher und dieselben MCP-Serververbindungen; Sitzungen lassen sich zwischen Geräten übertragen, etwa per Fernsteuerung auf dem Smartphone weiterführen.

Läuft Claude Code auch in CI/CD oder im Headless-Modus? Gibt es eine API?

Ja. Die Claude-Code-CLI unterstützt über das Flag `claude -p` einen Headless-Modus, der sich in Skripte einbinden und mit anderen Unix-Tools verketten lässt, etwa um Logdateien zu analysieren oder automatisierte Reviews auf einem Diff laufen zu lassen. Zudem gibt es direkte Integrationen mit GitHub Actions und GitLab CI/CD für automatisiertes PR-Review und Issue-Triage, und mit dem Agent SDK können Entwickler eigene, vollständig angepasste Agenten auf Basis der Claude-Code-Engine bauen – mit voller Kontrolle über Tool-Zugriff und Berechtigungen.

Bleibt mein Code privat, wenn ich Claude Code nutze?

Claude Code ist so gebaut, dass es lokal läuft: Laut Anthropic "runs Claude Code locally in your terminal and talks directly to model APIs without requiring a backend server or remote code index" – auf Deutsch: Claude Code läuft lokal im Terminal und kommuniziert direkt mit den Modell-APIs, ohne dass ein separater, von Anthropic gehosteter Index des Quellcodes zwischengeschaltet ist. Code wird nur so weit an das Modell übermittelt, wie es für die jeweilige Aufgabe nötig ist, und Claude Code fragt vor Dateiänderungen oder der Ausführung von Befehlen um Erlaubnis.

Wofür eignet sich Claude Code am besten?

Claude Code eignet sich am besten für praktische Software-Engineering-Arbeit direkt in einer bestehenden Codebasis: Bugfixes, das Schreiben und Ausführen von Tests, das Auflösen von Merge-Konflikten, Dependency-Updates, Refactorings und die Implementierung neuer Features. Zusätzlich deckt es Git-basierte Workflows von Anfang bis Ende ab – Issues lesen, Code schreiben, Tests ausführen, Pull Requests öffnen – und lässt sich über MCP mit Tools wie Jira, Slack oder Google Drive sowie über eigene Skills, Hooks und zeitgesteuerte "Routines" für wiederkehrende Aufgaben erweitern.

Wer stellt Claude Code her, und was für ein Unternehmen ist Anthropic?

Claude Code wird von Anthropic entwickelt, dem Unternehmen hinter der Claude-Modellfamilie. Anthropic bezeichnet sich selbst als KI-Sicherheits- und Forschungsunternehmen, organisiert als Public Benefit Corporation mit dem erklärten Zweck, fortschrittliche KI verantwortungsvoll zu entwickeln – "zum langfristigen Nutzen der Menschheit" (im Original: "for the long-term benefit of humanity").