Sourcegraph · Tools

Amp

Auf einen Blick

Preis
Preis auf Anfrage
Anbieter
Sourcegraph

Technische Daten & Eigenschaften

Kaufentscheidend

Preis-Modell
Freemium 1
Tool-Form
  • CLI-Agent
  • IDE-Plugin
  • Web-App
1
Autonomie-Grad
Autonomer Agent 1
Modellwahl
Mehrere Modelle 1

Preis

Kostenlose Stufe
Ja 1

Modell

Verfügbare Modelle
GPT-5.6, Claude Fable 5 and other fast models 1

Fähigkeiten

Repo-weiter Kontext
Ja 1
Terminal-/Befehlsausführung
Ja 1

Integration

IDE-Integrationen
  • VS Code
  • JetBrains
  • Neovim
1
MCP-Unterstützung
Ja 1
Daten melden / Korrektur vorschlagen

Profil

Amp ist ein agentenbasiertes Coding-Tool, mit dem Entwickler:innen direkt aus dem Terminal, aus VS Code, JetBrains, Neovim, Zed oder über eine Weboberfläche autonome KI-Coding-Agenten starten können – die Agenten arbeiten dabei auch auf entfernten Rechnern weiter, selbst wenn der eigene Laptop längst zugeklappt ist. Entstanden ist Amp ursprünglich als Projekt von Sourcegraph; seit dem 2. Dezember 2025 wird es von der eigenständigen Firma Amp weiterentwickelt, die als "Amp Frontier Corporation" ausgegründet wurde und unter anderem von Sourcegraph-Mitgründer Quinn Slack sowie Beyang Liu mitgegründet wurde.

Hersteller

  • Amp startete als Produkt innerhalb von Sourcegraph, dem 2013 gegründeten Unternehmen für Codesuche und Code-Intelligence.
  • Am 2. Dezember 2025 spalteten sich Amp und Sourcegraph in zwei unabhängige Firmen auf; Amp begründete dies mit dem eigenen Wachstum: "Amp's traction spun us out of Sourcegraph. Amp is profitable."
  • Gegründet wurde die neue Firma von 20 Personen aus dem bisherigen Amp-Team, angeführt von CEO Quinn Slack und Beyang Liu, beide zuvor Mitgründer von Sourcegraph.
  • Sourcegraph und Amp teilen sich weiterhin einige Investoren im Board (u. a. Craft, Redpoint, Sequoia, a16z), operieren nun aber als getrennte Unternehmen mit eigener Führung.

Funktionsumfang

  • Nutzbar als CLI, als Erweiterung für VS Code und VS-Code-Forks (etwa Cursor, Windsurf), als JetBrains-Plugin (ab Version 2025.1), als Neovim-Plugin, in Zed sowie über das Web.
  • "Orbs" nennt Amp seine entfernten Agenten-Umgebungen: Aufgaben laufen dort weiter, auch wenn der eigene Rechner offline ist, und lassen sich vom Smartphone aus verfolgen.
  • Vier wählbare Intensitätsstufen (low, medium, high, ultra) balancieren Geschwindigkeit gegen Tiefe der Modell-Reasoning.
  • Eine "Oracle"-Funktion holt bei schwierigen Problemen die zweite Meinung eines weiteren Spitzenmodells ein.
  • Ein Plugin-System erlaubt es, in Agenten-Ereignisse einzuhaken, eigene Tools zu ergänzen und Team-Richtlinien durchzusetzen.
  • Geteilte Threads und Leaderboards helfen Teams, erfolgreiche Agenten-Läufe wiederzuverwenden und die Nutzung im Team nachzuvollziehen.

Preise

  • Amp Free – eine werbefinanzierte Stufe mit stündlich nachladendem Guthaben von rund 10 US-Dollar pro Tag (etwa 300 US-Dollar im Monat); Werbung lässt sich abschalten, dann wird zu regulären Sätzen abgerechnet. Amp selbst bezeichnet dieses Angebot als Experiment ohne Bestandsgarantie.
  • Pay-as-you-go – kein Abo nötig, Mindestkauf von 5 US-Dollar Guthaben; für Einzelpersonen und Teams außerhalb des Enterprise-Bereichs berechnet Amp die API-Preise der Modellanbieter ohne Aufschlag; ungenutztes Guthaben verfällt nach einem Jahr Inaktivität und wird im Workspace gemeinsam genutzt.
  • Enterprise – die Nutzung kostet rund 50 % mehr als in den Individual-/Team-Tarifen, Mindestkauf 1.000 US-Dollar; Enterprise-Kund:innen erhalten dafür eine Zero-Data-Retention-Zusage für Text-Inputs an die Modelle sowie zentral durchsetzbare Richtlinien wie MCP-Server-Allowlists.

Für wen geeignet

Amp eignet sich für Entwickler:innen, die einen modellagnostischen, unaufdringlichen Agenten direkt in ihrem gewohnten Editor oder Terminal nutzen wollen, statt eine neue IDE zu lernen, sowie für Teams, die geteilte, nachvollziehbare Agenten-Threads statt unkoordinierter Einzelnutzung suchen. Da sich die Kosten am tatsächlichen Modellverbrauch statt an einer Flatrate orientieren, spricht das Tool zudem Nutzer:innen an, die nicht für ungenutzte Kapazität zahlen wollen.

Häufige Fragen

Ist Amp kostenlos nutzbar?

Ja, über Amp Free steht jedem Account ein werbefinanziertes Guthaben von rund 10 US-Dollar pro Tag (etwa 300 US-Dollar im Monat) zur Verfügung, das stündlich nachlädt und ohne Zahlung nutzbar ist. Die Werbung ist laut Amp reiner Text und beeinflusst die Antworten des Agenten nicht; wer keine Werbung sehen will, kann sie abschalten und zahlt dann reguläre Nutzungspreise. Amp bezeichnet dieses Free-Angebot ausdrücklich als Experiment ohne Dauergarantie.

Was kostet Amp jenseits der Gratis-Stufe?

Amp rechnet ohne Abo nach tatsächlichem Verbrauch ab: Einzelpersonen und Teams außerhalb des Enterprise-Bereichs zahlen die API-Preise der Modellanbieter ohne Aufschlag, ab einem Mindestkauf von 5 US-Dollar Guthaben. Enterprise-Nutzung kostet rund 50 % mehr und startet bei einem Mindestkauf von 1.000 US-Dollar. Ungenutztes Guthaben verfällt nach zwölf Monaten Inaktivität und wird innerhalb eines Workspace gemeinsam verwendet.

Welche Editoren und Plattformen unterstützt Amp?

Amp läuft als CLI, als Erweiterung für VS Code und VS-Code-Forks, als JetBrains-Plugin ab Version 2025.1, als Neovim-Plugin, in Zed sowie über eine Weboberfläche mit mobiler Ansicht zum Verfolgen laufender Agenten. Unterstützt werden macOS, Linux und Windows über WSL, wobei Amp für volle Zwischenablage-Unterstützung unter Windows WezTerm oder Alacritty statt Windows Terminal empfiehlt.

Gehört Amp noch zu Sourcegraph?

Nein, Amp ist zwar innerhalb von Sourcegraph entstanden, wurde aber am 2. Dezember 2025 als eigenständiges Unternehmen ausgegründet. Die neue Firma wurde von 20 Mitgliedern des bisherigen Amp-Teams gegründet, angeführt von CEO Quinn Slack und Beyang Liu, mit der Begründung, das eigene Wachstum habe die Trennung ausgelöst und Amp sei profitabel. Sourcegraph und Amp teilen sich weiterhin einzelne Investoren im Board, agieren aber operativ getrennt.

Kann Amp autonom und über längere Zeit im Hintergrund arbeiten?

Ja, über sogenannte 'Orbs' laufen Amp-Agenten auf entfernten Maschinen weiter, auch wenn der eigene Laptop zugeklappt ist, und eine begonnene Aufgabe lässt sich von einem anderen Gerät – Web, Terminal oder Smartphone – aus weiterverfolgen. Bei kniffligen Problemen kann die eingebaute 'Oracle'-Funktion zusätzlich ein zweites Spitzenmodell um eine zweite Einschätzung bitten. Über Plugins lassen sich zudem eigene Tools und Automatisierungen ergänzen.

Wie handhabt Amp den Datenschutz für Enterprise-Kunden?

Laut eigenem Handbuch erhalten Enterprise-Kund:innen eine Zero-Data-Retention-Zusage für Text-Eingaben, die an die Modelle zur Inferenz gesendet werden. Standardmäßig fragt Amp vor der Ausführung von Tools nicht um Erlaubnis, dieses Verhalten lässt sich aber per Plugin oder Konfiguration anpassen, und einzelne Tools oder MCP-Server lassen sich deaktivieren. Enterprise-Admins können zudem zentrale Richtlinien wie MCP-Server-Allowlists systemweit durchsetzen.