KI

Large Language Model (LLM)

Ein Large Language Model (LLM) ist ein neuronales Netz, das auf sehr großen Textmengen trainiert wurde, um natürliche Sprache zu verstehen und zu erzeugen. Technisch basieren LLMs auf der Transformer-Architektur, die Wortfolgen parallel verarbeitet und mithilfe von Aufmerksamkeitsmechanismen (Attention) statistische Zusammenhänge zwischen Wörtern erfasst.

Im Kern ist ein LLM eine Wahrscheinlichkeitsmaschine: Es sagt wiederholt das nächste Token in einer Sequenz voraus und erzeugt so Text, der den im Training gelernten Mustern folgt. Der Trainingsprozess läuft überwiegend selbstüberwacht auf unmarkierten Daten; anschließend werden Modelle häufig per Fine-Tuning und Ausrichtung an menschlichem Feedback für konkrete Aufgaben verfeinert.

LLMs beherrschen ein breites Aufgabenspektrum – Zusammenfassen, Übersetzen, Klassifizieren, Codegenerierung und Dialog – ohne dafür je Aufgabe neu programmiert zu werden. Ihre Antworten sind jedoch nicht faktengeprüft: Fehlt Wissen im Modell, können Halluzinationen entstehen. Die Leistungsfähigkeit skaliert typischerweise mit Modellgröße, Datenmenge und Rechenaufwand.

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