Curtiss-Wright wurde laut Wikipedia am 5. Juli 1929 durch die Fusion der Curtiss Aeroplane and Motor Company mit Wright Aeronautical gegründet und hat seinen Sitz in Davidson, North Carolina (USA). Das Unternehmen beliefert kommerzielle, industrielle, Verteidigungs- und Energiemärkte mit Komponenten und Systemen, darunter Aktuatoren, Flugsteuerungen und Ventile.
Bauteil und Funktion
Für Automation und Robotik ist die Aktuatorik zentral: Über die 2013 übernommene Exlar Corporation bietet Curtiss-Wright elektrische Linear- und Rotationsaktuatoren für Bewegungssteuerungslösungen an. Diese elektromechanischen Aktuatoren ersetzen zunehmend hydraulische und pneumatische Systeme und erzeugen präzise, kraftvolle Bewegungen in Industrie- und Verteidigungsanwendungen.
Rolle in der Wertschöpfungskette
Curtiss-Wright ist ein diversifizierter Komponenten- und Systemzulieferer und baut keine kompletten Industrieroboter. Die Bewegungssteuerungssparte fertigt konstruierte elektrische Aktuatoren für industrielle und militärische Anwendungen und positioniert das Unternehmen im Feld industrieller Automatisierung und Bewegungssysteme.
Kennzahlen
Für das Geschäftsjahr 2024 weist Wikipedia einen Umsatz von rund 3,12 Mrd. US-Dollar, einen operativen Gewinn von rund 529 Mio. und einen Nettogewinn von rund 405 Mio. US-Dollar aus; das Unternehmen beschäftigte etwa 8.800 Mitarbeitende. Die Aktie wird an der New York Stock Exchange unter dem Kürzel CW gehandelt und ist Bestandteil des S&P 400.
Marktstellung
Curtiss-Wright ist in Nischen mit hohen technischen Anforderungen positioniert. Das Geschäft ist teils durch langfristige Verteidigungs- und Energieprogramme stabilisiert, teils den Investitionszyklen der Industrie ausgesetzt.
Robotik als Wachstumsfeld
Der Trend zur Elektrifizierung von Antrieben – weg von Hydraulik und Pneumatik – begünstigt die elektrischen Aktuatoren von Curtiss-Wright. Als Zulieferer eines Schlüsselbauteils tritt Curtiss-Wright mit seiner Exlar-Aktuatorik gegen andere Anbieter elektrischer Antriebe an; im anspruchsvollen Verteidigungs- und Energieumfeld zählen vor allem Kraftdichte, Robustheit und Zulassungen.
Chancen und Risiken
Curtiss-Wright profitiert von seiner Position in technisch anspruchsvollen Nischen und von langfristigen Verteidigungs- und Energieprogrammen, die einen Teil des Geschäfts stabilisieren. Für die Automation ist die über Exlar zugekaufte elektrische Aktuatorik entscheidend: Elektromechanische Linear- und Rotationsaktuatoren ersetzen zunehmend Hydraulik und Pneumatik und erschließen Anwendungen mit hohem Präzisions- und Zuverlässigkeitsbedarf. Chancen liegen im Elektrifizierungstrend und in der wachsenden Automatisierungsnachfrage; Risiken bestehen in der Konjunkturabhängigkeit des Industriegeschäfts, in der Abhängigkeit von Verteidigungsbudgets und im Wettbewerb mit anderen Aktuatorik-Herstellern. Für den Zulieferer eines Schlüsselbauteils bleibt die Balance aus Präzision, Baugröße und Kosten der zentrale Wettbewerbsfaktor. Für Anleger ist Curtiss-Wright damit ein diversifizierter Industrie- und Verteidigungswert, dessen Aktuatorik-Sparte am Elektrifizierungstrend industrieller Bewegungssysteme teilhat, während stabile Verteidigungs- und Energieprogramme einen Teil der Erträge absichern.
Dieses Profil dient der neutralen Einordnung und ist keine Anlageempfehlung.